Motivation – Warum machen wir uns auf den Weg?

Wie geht es weiter mit der Kirche im Erzbistum Köln?

Viele Christinnen und Christen im Erzbistum Köln haben sich bereits auf einen Weg gemacht, der das Erzbistum Köln in die Zukunft führen kann. Die Freude am Glauben ist ihnen zu einer tragfähigen Lebensgrundlage geworden und sie möchten diese Freude mit vielfältigen Initiativen und Aufbrüchen neu in ihre Gegenwart hineinstrahlen lassen. Der Pastorale Zukunftsweg bietet ihnen und allen eine Perspektive, die Kirche von morgen mitzugestalten.

Der Pastorale Zukunftsweg: eine Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit

Wir ahnen und erfahren an vielen Stellen, dass wir als Kirche im Erzbistum Köln nicht einfach so weitermachen können wie bisher. Wie wollen wir auf diesen vielerorts erfahrbaren Verlust von Relevanz, Ausstrahlung, missionarischer Kraft reagieren? Die Zahl der Kirchgänger, Priester und in den Gemeinden Engagierten wird immer kleiner, die Mittel stetig geringer. Was können wir tun, damit unser Glaube von lebendigen Gemeinden aus wieder in die Welt hineinstrahlt? Wie kann uns eine geistliche Erneuerung aus dem Evangelium heraus gelingen? Dieser Herausforderung stellen wir uns auf der Aktuellen Etappe des Pastoralen Zukunftsweges mit Ihnen gemeinsam.

Wie sieht die Kirche von morgen aus?

Eine einladende und menschennahe Kirche lebt von vielfältiger Beteiligung und Kreativität. Sie ist eine Glaubensgemeinschaft, in der sich Getaufte und Gefirmte gemeinsam mit allen Priestern und weiteren Hauptberuflichen mit ihren jeweiligen Fähigkeiten einbringen und Verantwortung übernehmen – für eine Kirche, die den Menschen eine Heimat bietet und damit für die gesamte Gesellschaft zu einer relevanten Gemeinschaft wird. Der Pastorale Zukunftsweg lädt dazu ein, die Kirche von morgen schon heute mitzugestalten.

Die Kirche der Zukunft im Erzbistum Köln wird keine von Hauptberuflichen mehr versorgte Kirche sein, sondern eine miteinander gestaltete, getragene und verantwortete Kirche, in der es verschiedene Dienste und Rollen, doch keine unterschiedliche Würde der Getauften gibt.

Kardinal Woelki, Fastenhirtenbrief 2016
Kraft zur Gestaltung der Zukunft kommt aus gemeinsamer Eucharistiefeier

Die Feier der Eucharistie ist unsere gemeinsame Basis, die uns immer wieder neuen Schwung gibt und in der letztlich Christus selbst uns die Richtung zeigt. Denn nur in Gemeinschaft mit ihm und untereinander können wir die Zukunft unserer Kirche mit Leben füllen – um damit von der Hoffnung zu erzählen, die uns erfüllt (vgl. 1. Petrusbrief).

Für dieses Ziel konzentrieren wir als Christinnen und Christen im Erzbistum Köln uns vor allem auf drei zentrale Elemente gelebten Christentums:

Zentrale Elemente des gelebten Christentums

Vertiefung des eigenen Glaubens

Glaube wird von Gott geschenkt – und von Menschen weitergetragen. Deshalb müssen wir zunächst selbst eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus pflegen und vertiefen. Als Zeuginnen und Zeugen der Botschaft Christi wollen wir aus der Eucharistie leben und uns in Handeln und Sprechen als berührbarer Leib Christi verstehen.

Vertiefung

Glaubensverkündigung

Die Kirche – das sind wir alle. Daher tragen wir als Getaufte und Gefirmte Mit-Verantwortung für ihren zentralen Auftrag: die Botschaft der Erlösung zu allen Menschen zu tragen.

Verkündigung

Gemeindeleben

Kirche ist Gemeinschaft – schon wo zwei oder drei in Seinem Namen versammelt sind. Das Herz der Kirche schlägt in den Gemeinden: Hier kann der Glaube so ausstrahlen, dass er anzieht, wärmt und in die Welt hineinstrahlt. Damit jede und jeder Einzelne spürt und erleben kann, dass sie und er in der Gemeinschaft Jesu willkommen ist.

Gemeindeleben