Wo stehen wir?

Die Lage der Kirche heute

Als Christen im Erzbistum stehen wir vor einer großen Herausforderung: Wir wissen, dass unsere Form des Kirche-Seins heute an vielen Stellen nicht mehr mit der aktuellen Lebensrealität der Menschen zusammenpasst. Dass wir viele Menschen nicht mehr erreichen – weil wir zu lange an alten Routinen festgehalten haben, weil wir uns zu viel mit uns selbst beschäftigt haben und das Leben „draußen“ darüber vergessen haben. So haben wir selbst an missionarischer Kraft verloren. Das zeigt sich zum Beispiel an der zurückgehenden Zahl derer, die regelmäßig die heilige Messe mitfeiern und die Sakramente empfangen. Gleichzeitig gibt es bereits neue Aufbrüche, gemeinsame Initiativen und Versuche, den Glauben neu in das Heute zu übersetzen. In der Perspektive ergeben sich daraus und aufgrund von demographischen und ökonomischen Faktoren große Herausforderungen für die Gestalt der zukünftigen  Pastoral. Projektionen bis zum Jahr 2030 zeigen einen deutlichen Rückgang der Katholiken, eine abnehmende Bindung an die Kirche, eine Halbierung der in der Seelsorge hauptberuflich Tätigen und sinkende finanzielle Möglichkeiten. Auf diese Entwicklungen wollen wir schon heute reagieren.

Auf dem Pastoralen Zukunftsweg ist unser Erzbistum in den letzten Jahren wirklich in Bewegung gekommen. Eine erste Phase war gekennzeichnet durch das Nachdenken über unsere Haltungen und unsere kirchlichen Routinen und durch einen geistlichen Aufbruch. Es ist jetzt an der Zeit, gemeinsam mit Ihnen auch konkrete Schritte zu gehen. Das Ziel der „Aktuellen Etappe“ unseres Zukunftswegs ist es deshalb, eine gemeinsame Vision für das Erzbistum Köln im Jahr 2030 zu entwickeln, wie wir unter den veränderten Gegebenheiten in Zukunft Kirche sein wollen. Die Erarbeitung dieses gemeinsamen Zielbildes geschieht durch die Überlegungen in fünf Arbeitsfeldern und mit Beteiligung unseres gesamten Erzbistums.

Rainer Maria Kardinal Woelki

Wo wollen wir hin?

Wir ahnen, wie wir diese Herausforderung angehen müssen:

Wir müssen wieder anziehender auf die Menschen wirken und sie von unserem Glauben und unserer Kirche begeistern. Bereits kurz nach seinem Antritt als Kölner Erzbischof hat Kardinal Woelki deshalb den Pastoralen Zukunftsweg ausgerufen, um durch einen kirchlichen Kulturwandel und in einem geistlichen Prozess gemeinsam gute Antworten auf diese sich verändernden Bedingungen zu finden. Entscheidend sind und bleiben die lebendige Beziehung zu Jesus Christus und die zwischenmenschlichen Qualitäten. Denn Glaube wird von Gott geschenkt und von Mensch zu Mensch angeboten. Das müssen keine hauptberuflichen kirchlichen Mitarbeiter sein: Wir sollten eine Kirche werden, in der Priester und hauptberufliche kirchliche Mitarbeiter sich gemeinsam mit allen Getauften und Gefirmten mit ihrem jeweiligen Können und ihren Fähigkeiten einbringen und Verantwortung übernehmen. Wir müssen eine Kirche werden, die wir alle miteinander gestalten, in der alle ihren Platz haben. Eine Kirche, die die Menschen wieder mitnimmt, ihnen eine Heimat bietet – und eben durch diese Vielfalt zu einer starken und für die gesamte Gesellschaft relevanten Gemeinschaft wird. Eine Kirche, die den Menschen von heute in der Sprache von heute die Botschaft von Jesus Christus erzählt. Eine Kirche, die anziehend wirkt auf Menschen, zum Mitmachen anregt und in Zukunft wieder stärker wächst und Menschen anregt, Jünger Jesu zu werden.

Wie gehen wir diesen Weg?

Der Pastorale Zukunftsweg

Mit dem Pastoralen Zukunftsweg gehen wir einen entscheidenden Schritt in diese Richtung. Wir laden die Menschen ein, die Kirche von morgen mitzugestalten. Gott will gemeinsam mit uns in die Zukunft. Das macht uns zu seinem Volk auf einem gemeinsamen Weg durch die Zeit. Das soll uns zu einer Kirche werden lassen, die noch stärker als bislang auf die Zeichen der Zeit achtet, sie im Licht des Evangeliums deutet und davon lernen will. Ganz sicher bedarf es dazu an manchen Stellen eines Perspektivwechsels. Dazu brauchen wir Gemeinden, die leben, die den Glauben ausstrahlen. In der gesamten Vielfalt, ganz gleich, ob durch das Zeugnis des einzelnen Christen in Familie, Beruf und Freizeit, die Arbeit der Kindertagesstätten oder die Feier der heiligen Messe bis hin zu der Art und Weise, wie einem neuen Gemeindemitglied zum ersten Mal die Hand geschüttelt wird. All das ist „Gottes-Dienst“. Das ist Pastoraler Zukunftsweg. Das ist die Zukunft unserer Kirche im Erzbistum Köln.

Denn nur gemeinsam können wir die Zukunft unserer Kirche mit Leben füllen, jeder einzelne muss und darf sich und seine Talente und Fähigkeiten einbringen, wir wollen im wahrsten Sinne des Wortes zusammenwachsen und zusammen wachsen. Wir wollen das sein, was wir von Beginn an sind: eine Gemeinschaft von Menschen, die Jesus nachfolgen. So können wir gleichzeitig wieder zum guten Beispiel für unsere Gesellschaft als Ganze werden. In Zeiten, in denen es scheint, dass Egoismus, Abgrenzung und Selbstfixierung zunehmen, ist es für viele Menschen wichtig, die Kirche wieder als Gemeinschaft von Gläubigen zu entdecken und sich caritativ zu engagieren, anderen zu helfen, für andere da zu sein – denn genau das gehört doch zu den Dingen, die unserem Leben einen tieferen Sinn geben. So folgen wir dem Beispiel und der Botschaft Jesu.

Was bedeutet das konkret für mich?

Gemeinschaft mit Christus und Miteinander

Alle Getauften und Gefirmten können und sollen sich einbringen. Mit ihren ganz eigenen Talenten – und überall dort, wo sie sich gerade befinden. Dabei ist es besonders wichtig, dass wir uns alle gemeinsam beteiligen: Getaufte, die in einiger Distanz leben, genauso wie regelmäßige Kirchgänger, Ehrenamtliche genauso wie hauptberufliche Seelsorger. Der Dienst der Priester bleibt auch in Zukunft wichtig; er dient der Entfaltung des Lebens der Getauften. Sie alle sollen Aufgaben und Verwantwortlichkeiten übernehmen. Kardinal Woelki hat in seinem Fastenhirtenbrief 2016 programmatisch von einem Wandel zu einer „miteinander gestalteten, getragenen und verantworteten Kirche“ gesprochen. In Zukunft wird es verstärkt darauf ankommen, dass alle getauften und gefirmten Christen an ihrem jeweiligen Ort und auf die ihnen jeweils mögliche Weise möglichst kreativ am Leben der Kirche mitwirken.

Denn: Unseren Weg in die Zukunft kann niemand einfach „von oben“ vorgeben. Er muss in lebendigen Gemeinden mit Leben gefüllt werden: von der Feier der Taufe, der Vorbereitung auf die Erstkommunion über die Arbeit in der Jugendgruppe und der Hilfe für Arme bis hin zur Begleitung zu einem menschenwürdigen Sterben und der Trauerbegleitung. Nur von hier kann unser Glaube so ausstrahlen, dass er wieder neugierig macht und ansteckend wirkt – und andere Menschen genauso begeistert wie uns. Im Zentrum steht dabei die Feier der heiligen Eucharistie. Sie ist die Basis, die uns immer wieder neuen Schwung gibt und die Richtung zeigt.

Was kann ich tun?

Beispiele und Vorschläge

Taufbewusstsein

Was bedeutet es, getauft zu sein und sich in einer Gemeinschaft von Getauften zu engagieren? Können wir anderen Personen davon berichten, was unser Christsein für uns bedeutet? Wird für Mitmenschen spürbar, dass wir versuchen, aus der Taufe heraus zu leben? Wenn wir uns daran erinnern, dass Gott uns in der Taufe als seine Kinder angenommen hat, kann uns das Freude und Gelassenheit für unser Leben schenken.

Biblische Grundorientierung

Sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext kann die Bibel eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Wir können einzeln oder gemeinsam aus ihr lesen, uns über Schriftstellen austauschen, uns in unserem Alltag von ihr Orientierung geben lassen. Gott ist nicht fern, er ist uns in seinem Wort jeden Tag ganz nahe.

Willkommenskultur

Ein wichtiges Kennzeichen für uns als Christen ist unsere Offenheit für Menschen und unser Interesse an jeder einzelnen Person. Wie kann diese Art von Willkommenskultur in unseren Gemeinden sichtbar werden? Schreiben wir Willkommensbriefe an Neuzugezogene? Haben wir schon einmal darüber nachgedacht, wie wir Personen persönlich begrüßen und ansprechen können, die zum ersten Mal oder unregelmäßig an unseren Gottesdiensten oder anderen kirchlichen Angeboten teilnehmen? Wie werden wir als Gemeinschaft von Christen in unserem sozialen Umfeld erfahrbar und ansprechbar?

Teilhabe

Wir wollen uns als Kirche immer mehr als Gemeinschaft verstehen, die von Christus her und auf Christus hin lebt. In dieser Gemeinschaft haben wir verschiedene Rollen und Aufgaben, aber eine gemeinsame Würde, die uns durch die Taufe geschenkt ist. Wird in unseren Gruppen und Gemeinden deutlich, dass wir Partizipation von möglichst vielen Getauften und Gefirmten verwirklichen wollen? Übernehmen wir gemeinsam Verantwortung für unsere Anliegen und Themen? Schaffen wir es, als Jüngerinnen und Jünger Jesu zusammenzuarbeiten?

Was haben wir schon unternommen?

Die aktuelle Etappe

Die ersten Schritte unseres Weges sind wir bereits gegangen. Dabei ging es darum, zunächst unsere Haltung zu ändern – und so gestärkt den Wandel des großen Ganzen anzugehen. Seit Beginn des Pastoralen Zukunftswegs im Jahr 2015 hat Kardinal Woelki in Fastenhirtenbriefen für diesen Aufbruch und neue Haltungen geworben. Zu den unterstützenden Maßnahmen gehörten Pastorale Lernreisen auf die Philippinen genauso wie die Kirchenwerkstatt „Koinonia“, in der sich hauptberufliche Mitarbeiter über ihre Erfahrungen und Ansätze im Blick auf die Zukunft der Gemeinden ausgetauscht haben. In einige Gemeinden wurden ausgebildete „Wegbegleiter“ entsandt, um wie die Jünger auf dem Weg nach Emmaus immer zu zweit unterwegs zu sein und den Kulturwandel vor Ort moderierend zu unterstützen.

Seit Juni 2018 befindet sich der Pastorale Zukunftsweg auf einer neuen, der „Aktuellen Etappe“, auf der in fünf Arbeitsfeldern miteinander analysiert, überlegt und konkret geplant wird, um dann sehr konkrete Schritte zu gehen .

Zeitachse

Ostern 2015
Der erste Fastenhirtenbrief zum Pastoralen Zukunftsweg erscheint: "Du sollst ein Segen sein"
Ostern 2016
Fastenhirtenbrief: "Mitten unter Euch"
November 2016
Erste und zweite pastorale Lernreise auf die Philippinen mit rund 20 Teilnehmer aus dem gesamten Erzbistum.
2017
Einführung von Engagementförderern und Lotsenpunkten
Ostern 2017
Fastenhirtenbrief: "Lebendige Steine"
Herbst 2017
Start der "Koinonia" Kirchenwerkstätten.
November 2017
Dritte pastorale Lernreise auf die Philippinen.
Ostern 2018
Fastenhirtenbrief: "Augen auf"
Juni 2018
Gemeinsam mit dem Diözesanpastoralrat – dem wichtigsten Beratungsgremium des Erzbischofs – werden im Juni 2018 die Fragestellungen und Themen für die Arbeitsfelder gefunden, gesammelt und zur Grundlage der Erarbeitung in diesen fünf Arbeitsfeldern gemacht.
2018
2018 hat ein neuer Abschnitt des Pastoralen Zukunftswegs begonnen. Seitdem denken wir ganz konkret im Rahmen der „Aktuellen Etappe“ über die zukünftige Gestalt unseres Erzbistums nach. Fünf konkrete Arbeitsfelder wurden dafür als zentral identifiziert.
Ostern 2019
Fastenhirtenbrief "Wenn ihr als Gemeinde zusammenkommt"
Heute
Gemeinsam werden in den Arbeitsfeldern erste Vorschläge erarbeitet, die von den jeweiligen Leitern in einem Projektteam alle vierzehn Tage miteinander koordiniert werden. Zu diesen Vorschlägen befragen sie in ihren Analyse- und Beteiligungsüberlegungen möglichst viele Personen aus dem Erzbistum Köln. In einem monatlich tagenden Lenkungsteam mit Kardinal Woelki werden ihre Vorschläge gemeinsam diskutiert. Zur Beratung erster Wegmarken befasst sich der Diözesanpastoralrat bei seinen regelmäßigen Sitzungen mit den Fragen und Ergebnissen.
Bis 2020
Veröffentlichung der ersten Ergebnisse der Aktuellen Etappe. Das werden nicht einfach größere Strukturen sein – sondern vor allem tragfähige Konzepte, die alle eines in den Mittelpunkt stellen: Ein neues Miteinander und eine neue Form der geteilten Verantwortung in den Gemeinden.

Zielskizze 2030

Hier finden Sie die vollständige „Zielskizze 2030“ zum Download. Auf den Regionalforen in Köln, Euskirchen und Düsseldorf wird diese Zielskizze vorgestellt und beraten.

Zielskizze 2030

PDF (2,29 MB)

Begleittext Zielskizze

PDF (136,70 KB)

Schaubild Zielskizze

PDF (6,02 MB)

Die aktuelle Etappe

Geistliches Fundament

Was meines Erachtens heute Not tut, ist eine neue und nachhaltige Form des Kirche-Seins, die u.a. zur Entlastung, aber auch zur Sicherung der Qualität pastoraler Arbeit führt. Dies kann nur in einem geistlichen Prozess gelingen, in dem wir danach suchen und fragen, wie wir heute die befreiende Botschaft Jesu Christi verkünden und den Menschen – insbesondere auch den Benachteiligten – dienen können. Dazu bedarf es an erster Stelle einer existenziellen Vertiefung unseres Glaubens.

Kardinal Woelki, Fastenhirtenbrief 2015
Geistlicher Aufbruch

Projektstruktur der Aktuellen Etappe

Projektteam

Koordination der Arbeitsfelder (14-tägig)

Lenkungsteam

Steuerung des Projektverlaufs (30-tägig)

Erzbischof

Die fünf Arbeitsfelder

Diese Themen wurden aus Kernfragen entwickelt, die in Zusammenarbeit mit dem Diözesanpastoralrat im Sommer 2018 am Beginn der Aktuellen Etappe entstanden sind.

I. (Geistlicher) Kulturwandel, Vertrauensarbeit
  1. Vertrauen und Glaubwürdigkeit: Wir erkennen an, dass die katholische Kirche Vertrauen verloren hat. Glaubwürdigkeit hat daher Vorrang.
  2. Umgang mit Fehlern und Verletzungen: Wir achten das Scheitern, wir hören die Klage, wir arbeiten an Versöhnung, individuell, materiell, strukturell.
  3. Macht und geteilte Verantwortung: Wir teilen Verantwortung – zwischen Laien und Klerikern, zwischen Frauen und Männern. Entscheidungen werden transparent getroffen. Wir leben Demokratie und Subsidiarität.
  4. Vitalität und Attraktivität des Glaubens: Wir vertrauen auf die Strahlkraft des Evangeliums. Wir leben unseren Glauben – katholisch weit, symphonisch bunt, d.h. vielfältig.
  5. Freiheit und Vernunft: Christus macht uns frei. Die Kirche ist daher Ort und Zeugin der Freiheit. Der Mensch als Glaubender, Zweifelnder, Fragender ist Kirche.
  6. Nähe und Distanz: Wir laden ein zur Begegnung mit Gott und den Menschen.
II. Kirche (in ihrer ganzen Breite) vor Ort
  1. Liturgia: Die sonntägliche Eucharistiefeier und alle weiteren liturgischen Formen werden einladend und wertschätzend gefeiert.
  2. Martyria: Verkündigung geschieht zielgruppengerecht und in Wort und Tat überzeugend.
  3. Diakonia: Die Sorge um Bedürftige ist Anliegen aller Getauften und Gefirmten.
  4. Koinonia: Die vielfältigen Gruppen und Gemeinschaften der Kirche vor Ort eröffnen Räume der Glaubenserfahrung und der christlichen Lebensgestaltung.
  5. Mission: Begeisterung und Freude über unseren Glauben ziehen andere Menschen an und führen zu Jesus Christus.
  6. Strukturen & Ressourcen: Veränderte Strukturen & Ressourcen ermöglichen eine Befüllung und Verlebendigungdes pastoralen Rahmens und stellen die Kirche von Köln nachhaltig für die Zukunft auf.
III. Kommunikation, Dialog, Öffentlichkeit
  1. Kommunikationsziele: Ziel jeder Form kirchlicher Kommunikation ist es, durch die Verkündigung in Tat und Wort Menschen zu Jesus Christus zu führen.
  2. Kommunikationshaltung: Inhalt und Form kirchlicher Kommunikation sind mit der dahinterstehenden inneren Haltung identisch: Die Kirche ist Werkzeug des Handelns Gottes.
  3. Kommunikationsinhalte: Die Verkündigung des Wortes Gottes in Tat und Wort ist Inhalt jeder kirchlichen Kommunikation.
  4. Kommunikationspartner: Im Mittelpunkt kirchlicher Kommunikation steht die konkrete Person. Daher orientiert sie sich inhaltlich, sprachlich und bildlich an den Adressaten.
  5. Kommunikationskanäle: Die Kirche ist in den für die jeweiligen Adressaten relevanten Kanälen vertreten. Analoge und digitale Kommunikation ergänzen einander.
IV. Ausbildung & Kompetenzerweiterung
  1. Attraktivität (Akquise, Motivation und Anreizsysteme): Interesse wecken und halten für kirchliche Berufe und Tätigkeiten; Motivationen stärken; Anreizsysteme, die Berufsfreude, Engagement und Resilienz fördern
  2. Zentrale Kompetenzen: relevante und neue Kompetenzen und Inhalte, die bereits heute und in Zukunft besonders benötigt werden
  3. Formate und Standards: neue und bewährte Formen der Qualifizierung; Haltungen; Methoden
  4. Strukturen (Rahmenbedingungen & Verfahrenswege): Ebenen und Kooperationen festlegen
  5. Nachhaltigkeit: lebenslanges Lernen; längerfristige Begleitung; Feedbackkultur; Qualitätsprüfung etc.
V. Effizienz & Nachhaltigkeit (Dienstleistung)
  1. Handlungs- und Veränderungsbedarf: Kleine Änderungen am System werden zukünftig nicht mehr ausreichen
  2. Primat des Inhalts: Inhaltliche Arbeitsfelder setzen Schwerpunkte, denen Struktur- und Effizienzüberlegungen folgen
  3. Vertrauen und Verantwortung: Erhöhung der Entscheidungskompetenz vor Ort (unter Beachtung von Ressourcen/Kompetenzen), aber klare Zuordnung von Verantwortung
  4. Effiziente Strukturen: Vor allem die Strukturen sind neu zu denken; Strukturaufbau bedarfsorientiert angehen

2020 werden erste Ergebnisse der Arbeitsfelder, die aus der Beteiligungsphase hervorgehen, in konkrete Schritte umgesetzt.

Aktuelle Etappe

Zukunftsvision

Die Kirche der Zukunft im Erzbistum Köln wird keine von Hauptberuflichen mehr versorgte Kirche sein, sondern eine miteinander gestaltete, getragene und verantwortete Kirche, in der es verschiedene Dienste und Rollen, doch keine unterschiedliche Würde der Getauften gibt.

Kardinal Woelki, Fastenhirtenbrief 2016

Aus den Überlegungen der Arbeitsfelder und den Rückmeldungen dazu in der Beteiligungsphase wird eine Zielskizze für das Erzbistum Köln 2030 entwickelt.

Zukunftsvision

Zwischenstand Arbeitsfelder

Arbeitsstand Arbeitsfeld I

PDF (649,97 KB)

Arbeitsstand Arbeitsfeld II

PDF (582,74 KB)

Arbeitsstand Arbeitsfeld III

PDF (610,76 KB)

Arbeitsstand Arbeitsfeld IV

PDF (572,86 KB)

Arbeitsstand Arbeitsfeld V

PDF (555,07 KB)

Download und Bestellung

Hier finden Sie Informationen zum Pastoralen Zukunftsweg, die Sie entweder direkt herunterladen oder auf dem Postweg bestellen können.

Einladung Regionalforen – Plakat zum Selbstausdrucken – Keine Druckausgabe
Einladung Regionalforen – Plakat zum Selbstausdrucken – Keine Druckausgabe
07/2019
Gebet für den Pastoralen Zukunftsweg
05/2019
PZW Leitlinien – Druckausgabe vergriffen
08/2019
Fastenhirtenbrief 2015: „Du sollst ein Segen sein“ – Druckausgabe vergriffen
05/2019
Fastenhirtenbrief 2016: „Mitten unter Euch“ – Druckausgabe vergriffen
05/2019
Fastenhirtenbrief 2017: „Lebendige Steine“
05/2019
Fastenhirtenbrief 2018: „Augen Auf“
05/2019
Fastenhirtenbrief 2019: „Wenn ihr als Gemeinde zusammenkommt“
05/2019

Ausgewählte Medien:
0

Wie kann ich jetzt mitmachen?

Die Beteiligungsformate für Alle

Für den Pastoralen Zukunftsweg ist es wesentlich, dass wir so viele Gläubige wie möglich mit unseren Überlegungen erreichen und sie daran teilhaben lassen wollen, gleich ob sie bereits aktiv in den Gemeinden mitarbeiten oder sich neu einbringen. Zu diesem Zweck haben die Mitarbeitenden der Arbeitsfelder wichtige Fragen für unseren Weg formuliert – je mehr Kirchenmitglieder diese Fragen beantworten, umso genauer wird das Situationsbild sein, das unserem Weg zugrunde liegt.

Durch verschiedene Beteiligungsformate wollen wir möglichst viele Menschen des Erzbistums einbinden – sowohl Aktive in den Gemeinden und hauptberufliche kirchliche Mitarbeiter als auch eher kirchenferne Menschen. Deshalb gibt es zunächst eine Online-Umfrage, die sich vorrangig an hauptberufliche Mitarbeiter und engagierte Menschen richtet. Zusätzlich werden wir uns in mehreren Regionen des Erzbistums auf verschiedenen Veranstaltungen miteinander austauschen. Auf diesen Regionalforen sollen die Eckpunkte eines gemeinsamen Zielbildes für die Zukunft der Kirche von Köln miteinander beraten werden.

Wo finde ich weitere Informationen?

Die Hintergründe zum Pastoralen Zukunftsweg
Viele weitere Informationen und Details zum Pastoralen Zukunftsweg finden Sie auf der Seite der Diözesanstelle für den Pastoralen Zukunftsweg: www.erzbistum-koeln.de/zukunftsweg

Wenn Sie sich für den Newsletter mit Informationen zum Pastoralen Zukunftsweg anmelden wollen, nutzen Sie bitte diesen Link

Die Anmeldung für die Regionalforen finden Sie unter www.zukunftsweg.koeln/regionalforen

Servicestelle des Erzbistums Köln

Service und Kontakt
50606 Köln